Über Musik schreiben

Über Musik schreiben ist schwierig - 

Musik in Kategorien einzuordnen noch schwieriger -

gerade in dem "transkulturellen" Bereich, einem Genre, dessen Selbstverständnis und Begriffe sich mit den Diskursen verändern.

Daher haben wir für Ihre Pressetexte oder Konzertankündigungen ein paar Tipps zusammengestellt, was unsere Musik betrifft. 

Wenn Sie unsicher sind oder mehr Informationen brauchen, melden Sie sich gerne bei uns:
[email protected]

Das wäre toll:

Wir begrüßen es, wenn folgende Begriffe 
NICHT in Pressetexten und Veranstaltungshinweisen zu unserer Musik verwendet werden: 

Orient & Okzident
Morgenland & Abendland
exotisch
orientalisch
Weltmusik

Wie dann?

Genrezuschreibungen sind schwierig, aber irgendwie müssen wir uns ja beschreiben..
daher: wir  denken, wir bewegen uns irgendwo zwischen klassischer und populärer Musik. Statt "Weltmusik" bevorzugen wir die Genrezuordnung "transkulturelle Musik". Transkulturell ist uns als Begriff  lieber als interkulturell.

Die Musik, die wir machen, ist eng an die musikalische (nicht in jedem Fall gleich nationale) Herkunft unserer Musiker*innen geknüpft. So haben wir starke Einflüsse aus der europäischen Klassik, der populären und klassischen syrischen Musik sowie andere Einflüsse wie lateinamerikanischer Musik und deutscher Singersongwriter Lieder in der Band.

Unsere Musik klingt wie die Summe unserer Musiker*innen mit ihren ganz individuellen Geschichten und musikalischen Vorlieben.


Zum Bandnamen:  Das Wort „Risha“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Feder“, und bezeichnet zudem das Plektrum, mit dem die Oud (Kurzhalslaute) gespielt wird.

Von "arabischer Musik" sprechen: Es ist ok für uns von "arabischer Musik" zu sprechen. Noch genauer wäre die Angabe, dass wir Werke aus verschiedenen Genres aus der Levante und Ägypten spielen. (Denn unter arabischer Musik könnte ja auch Musik aus Marokko, Tunesien und anderen Ländern des Norden Afrikas verstanden werden. Auf diese konzentrieren wir uns nicht primär.)